Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit!

Unser Leben ist schnell. Wir gehen schneller, lesen schneller, lernen und arbeiten schneller. Bisweilen fühlen wir uns wie Mr. Rabbit, das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland: Wir haben das Gefühl keine Zeit zu haben und treiben uns selber immer weiter hektisch an.

Unsere Arbeitswelt macht es uns nicht leicht. Durch Email, Whatsapp, SMS, Twitter und Facebook kann alles sofort mitgeteilt, angeordnet und nachgefragt werden. Wir fühlen den Druck, emails sofort beantworten zu müssen. Wir sind beim Mittagessen? Egal! Wir liegen bereits zu Hause erschöpft auf der Couch? Egal! Wir raffen uns auf, manchmal bereits mit Herzklopfen, um das Anliegen eines Anderen sofort beantworten zu können: Immer im Dienst!

Die Informationsflut, die täglich auf uns einstürzt trägt ihren Teil dazu bei. Wir können gar nicht alles aufnehmen, begreifen und verarbeiten. Wir können nur an der Oberfläche kratzen. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir eigentlich – außer von den Allgemeinplätzen – keine Ahnung haben. Aber wir fühlen den Druck, alles perfekt machen zu müssen und zu wollen. Wenn wir nicht perfekt sind, ist es ein Anderer. Der Wettbewerb ist gefühlt groß und die Zeit gefühlt knapp.

Aber was macht das mit uns? Zeitkritisches Funktionieren und extreme Flexibilität führen zu Nervosität, Erschöpfungszuständen und Dünnhäutigkeit. Unser Körper zeigt Wirkung: Wir altern schneller, verschleissen. Aber auch die Qualität unserer Arbeit leidet. Der Zwang, schnelle Ergebnisse und Lösungen zu finden, endet darin, dass wir nicht mehr unterscheiden können, was wirklich wichtig ist und was nicht. Dazu fehlt uns Zeit zum Reflektieren und Abwägen. Wir konsumieren nur noch, ohne zu verdauen und den Mehrwert zu verinnerlichen.

Wir haben schon längst nicht mehr das Gefühl „bei uns“ zu sein, im Gegenteil, wir stehen eher „neben uns“. Unsere Seele oder unser Selbst bleibt damit unberücksichtigt, unterentwickelt oder entwickelt sich gar zurück. Statt tiefgründige Freundschaften, die uns seelisch „etwas geben“, pflegen wir oberflächliche Kontakte über soziale Netzwerke.

Aber wie können wir dem Hamsterrad entkommen? Dazu gibt es bereits viel Literatur und einige Ratgeber. Ständiges Optimieren unseres Zeitmanagements hilft uns wenig. Im Gegenteil, mehr Platz im engen Zeitfenster treibt uns noch mehr dazu an, diesen mehr oder weniger sinnvoll zu füllen. Hobbys, Vereine, Gruppen mit Tradition und Ritualen können ein Hilfsmittel sein, die schnell verfliegende Zeit zu entschleunigen: Das Miteinander und das Kommunizieren mit Anderen.

Ein wunderbares Mittel, einmal die Zeit „anzuhalten“, durchzuatmen und sich selbst die Chance zu geben herauszufinden, was gerade „mit mir ist“, ist unser pferdegestütztes Coaching. Hier schalten Sie automatisch einige Schritte zurück und Sie entdecken sich – unter den vielen Schichten des Formalismus – vielleicht auch selbst wieder – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, Druck und Leistungszwang.

Probieren Sie es aus: Eine Email genügt:  info@fuehrungskraft-coaching.de